Photovoltaik

Die Photovoltaik hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung in Deutschland erfahren. So kann man mittlerweile auf vielen privaten oder öffentlichen Immobilien Solarzellen zur Stromerzeugung vorfinden. Doch was macht die Photovoltaik in Deutschland so beliebt?

Technisches Grundprinzip von Photovoltaikanlagen

Bei der Photovoltaik wird die einfallende Lichtenergie der Sonne durch Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Ein sogenannter Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in 220 Volt Wechselstrom um und speist ihn über einen Stromzähler ins öffentliche Stromnetz oder in das Hausnetz ein.

Staatliche Förderung der Photovoltaik

Die Hauptattraktivität von Photovoltaikanlagen liegt darin, dass der Staat die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz sowie den Eigenverbrauch fördert. So bekommt der Solaranlagenbesitzer nach Errichtung der Anlage für 20 Jahre eine garantierte sogenannte Einspeisevergütung pro erzeugter Kilowattstunde, die über den Bezugskosten für eine Kilowattstunde liegt. Das eingesetzte Kapital erwirtschaftet somit über 20 Jahre einen stattlichen Gewinn. Rechnerische Renditen von 5-10 % sind keine Seltenheit. Selbst wenn man nicht genügend Eigenkapital für eine Solaranlage besitzt, kann sich die Installation trotzdem lohnen, da der Staat günstige Kredite für diese Anlagen bereitstellt.

Kosten von Photovoltaikanlagen

Die Kosten für Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, wobei sich dies leider nicht auf die Gesamtrendite auswirkt, da auch die Einspeisevergütungen nach unten korrigiert wurden. Aktuell muss man für die Installation pro 1 KWhp einer Solaranlage zwischen 2.000 und 2.500 Euro kalkulieren. Als laufende Kosten fallen lediglich die Versicherung der Solaranlage sowie etwaige Reparaturen oder Wartungen an. Die Gesamtkosten der Anlage lassen sich über 20 Jahre steuerlich abschreiben.

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